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Kita Lemwerder Forschertag widmet sich dem Thema „Wie machen wir Brause?" 


Ziel ist, die wissenschaftliche Neugier zu fördern. Anschließend werden Bilder gemalt, um die Erfahrungen auszuwerten.

 

Lemwerder - In der Kita Lemwerder gibt es ein neues Projekt: Den Forschertag. Alle vier Wochen wird etwa zwölf interessierten Kindergarten-Kindern in Zusammenarbeit mit Petra Lutze-Neuke und Susanne Scharringhausen und zwölf Hortkindern mit Inga Bremermann die Möglichkeit geboten, an diesen besonderen Experimenten teilzunehmen. Der „Oberforscher" und ehrenamtliche Mitarbeiter Günter Naujoks ist dabei immer dabei.

In der Vergangenheit wurden unter anderem die Themen Pflanzen im Herbst, Stoffwechselvorgänge von Bäumen, der Blattwechsel, oder Ebbe und Flut behandelt.

Im Monat April stand das Thema „Wie machen wir Brause?" an. Zunächst wurden den Kindern die Zutaten dafür vorgestellt. Enja (6) und Josephine (5 Jahre) aus dem Kindergarten teilten mit, dass sie total begeistert von den Forscherexperimenten sind. Auch zum Thema Brause hatten sie ihre Meinung: „ Natron ist bitter, Zucker ist süß und die Zitrone war sauer"

 Bei dem Forschertag lernten die Kinder nicht nur, was
oder sauer macht, sondern experimentierten auch mit
Brause als "Raketentreibstoff".


Danach gab es noch einen „Raketenstart". In eine leere Flasche aus Plastik wurden etwas Natron und Zitronensäure mit Wasser gemischt. Dann wurde die Flasche auf ein Korkenbrett gedreht und es dauerte Sekunden, bis sich die kleine Flasche zur Rakete entwickelte. Sie flog fast acht Meter weit in die Höhe. Diese Experimente wurden auch von den Hort-Kindern durchgeführt. Genauso wie auch bei den „Kleinen" wurden die gleichen Geschmacksproben festgestellt. Aussage von Leonie (6): „Es kribbelt total, wenn die Luft angesogen wird."

Nach jeder Veranstaltung malen die Kindergarten- und Hortkinder ein Bild über ihre Erfahrungen. In der nächsten Zukunft stellt sich nun die nächste Aufgabe für das Team: „Warum wackelt Wackelpudding?"

Die Kita dokumentiert alle durchgeführten Versuche, um als „Haus der kleinen Forscher“ bei der gleichnamigen Stiftung anerkannt zu werden. Ihr Ziel ist es, bereits bei Drei- bis Sechsjährigen die Neugier auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu fördern.

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